50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

1995 wurde Doom auf mehr Rechnern installiert als Windows 95 - Bill Gates wollte deshalb einfach die Entwickler kaufen

Den Kult-Shooter hat dann jedoch kein Geringerer als Valve-Gründer Gabe Newell zu Windows geholt.

Doom war für Windows als Videospiel-Plattform essenziell. Doom war für Windows als Videospiel-Plattform essenziell.

Wenn Menschen heute ein PC-Spiel zocken, dann tun sie das meistens über Windows. In den 90ern war das noch nicht so, und es war der Shooter Doom, der das ändern sollte.

Schauen wir uns die Geschichte an, die dazu führte, dass Microsoft-Gründer Bill Gates als Doom Guy in einem Promo-Video mit der Shotgun um sich schoss.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum YouTube-Inhalt

Wie Doom Windows veränderte

Schätzungen zufolge war Doom gegen Ende des Jahres 1995 weltweit auf mehr Computern installiert, als Windows 95. Bis Juni 1996 sollen es für die damalige Zeit unfassbare 20 Millionen Downloads gewesen sein.

Ein Umstand, der Microsoft-Boss Bill Gates so gar nicht gefiel, weswegen er damals mit dem Gedanken spielte, das Doom-Studio id Software sogar aufzukaufen oder zumindest die Lizenzen für ihre Spiele zu erwerben, wie New-York-Times-Autor David Kushner in Masters of Doom: How Two Guys Created an Empire and Transformed Pop Culture schreibt.

Das Buch beleuchtet den Werdegang von John Carmack und John Romero in der Spielebranche und gilt als Inspiration für viele Gründer wie Palmer Luckey (Oculus VR) und Steve Huffman (Reddit).

Statt einer Übernahme von id gab es aber schließlich eine Kooperation, denn Microsoft wollte Windows als Plattform für Videospiele festigen. Das Ergebnis erschien 1996 als Doom 95.

Übrigens: id Software wurde 2009 von ZeniMax Media gekauft und die gehören wiederum seit 2021 zu Microsoft. Der Wunsch von Bill Gates ist also mit 26 Jahren Verspätung wahr geworden. Das hat aber auch mit Valve-Gründer Gabe Newell zu tun!

Video starten 10:54 Easter Eggs in Doom - Die besten Geheimnisse der Shooter-Serie

Was Gabe Newell damit zu tun hat

Vor der Gründung von Valve arbeitete Newell bei Microsoft als Programmierer und war Produzent der ersten drei Versionen des Betriebssystems Windows. Tatsächlich war es sogar Newell, der Doom zu Microsoft holte.

In einem Interview mit ComputerAndVideoGames.com im Jahr 2007 erklärte er: »Als die Shareware-Version von Doom herauskam, installierte ich sie auf einem Laptop, trug ihn durch alle Büros und sagte: Seht her, was PC-Spiele alles können!«

Newell beauftragte einige Programmierer mit einem Windows-Port für Doom und rief auch John Carmack, einen der Gründer von id Software, an und erklärte ihm, Microsoft mache den Port umsonst, und genau so geschah es.

Aus dieser Geschichte resultieren drei wichtige Dinge: Gabe Newell erkannte das Potenzial und seine Leidenschaft, Videospiele zu machen, und gründete Valve. Doom 95 war das erste Spiel, das DirectX nutzte und so den Grundstein für Windows als etablierte Videospiel-Plattform legte. Und Bill Gates legte den denkwürdigen Videoauftritt hin, den ihr oben im Artikel seht.

zu den Kommentaren (16)

Kommentare(16)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.